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Dr. Jörg KnopMund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Implantate

Fester Zahnersatz von der Einzelzahnlücke bis zum zahnlosen Kiefer, geplant am 3D-Bild, in Zusammenarbeit mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.

Was ein Implantat ist

Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel. Es ist eine Schraube aus Titan oder Keramik, die in den Kieferknochen gesetzt wird und dort einwächst. Darauf befestigt Ihre Zahnarztpraxis Krone, Brücke oder Prothese, ohne dass gesunde Nachbarzähne beschliffen werden.

Wir verwenden etablierte Implantatsysteme, für die auch in Jahren noch Ersatzteile verfügbar sind. Auch bei wenig Knochen ist eine Versorgung oft möglich, dann mit vorherigem Knochenaufbau. Dr. Knop ist zertifizierter Implantologe der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).

Wann Implantate in Frage kommen

Einzelzahnlücke. Das Implantat trägt eine einzelne Krone. Eine provisorische Versorgung schließt die Lücke, bis das Implantat eingeheilt ist. Die neue Krone ist von den Nachbarzähnen kaum zu unterscheiden.

Größere Lücken. Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, kann jeder einzeln ersetzt werden. Ab drei fehlenden Zähnen ist auch eine Brücke auf zwei oder mehr Implantaten möglich. Ein Provisorium überbrückt die Einheilzeit.

Zahnloser Kiefer. Schon zwei bis vier Implantate geben einer Vollprothese festen Halt. Die Prothese rastet auf den Implantaten ein, ähnlich einem Druckknopf, und lässt sich zum Reinigen abnehmen. Auf sechs oder mehr Implantaten kann eine feste Brücke verankert werden; im Oberkiefer bleibt der Gaumen dann frei.

Ablauf in fünf Schritten

  1. Beratung und Aufnahme. Untersuchung, Röntgenbild oder DVT, Besprechung der Möglichkeiten. Sie erhalten vorab einen Kostenvoranschlag.
  2. Planung. Lage, Länge und Durchmesser der Implantate legen wir am 3D-Bild fest, abgestimmt auf den späteren Zahnersatz. Bei Bedarf fertigen wir eine Bohrschablone.
  3. Einsetzen. In örtlicher Betäubung, auf Wunsch in Dämmerschlaf (Sedierung). Das Zahnfleisch wird eröffnet, das Implantatbett im Knochen vorbereitet, das Implantat eingesetzt und das Zahnfleisch vernäht. Mit Bohrschablone ist das oft ohne größeren Schnitt möglich. In manchen Fällen kann das Implantat direkt in das Zahnfach eines gerade entfernten Zahnes gesetzt werden.
  4. Einheilung. In der Regel drei bis sechs Monate. In dieser Zeit sollten Sie die Stelle nicht belasten. Bei festem Sitz kann die Einheilzeit kürzer sein, bis hin zur Sofortversorgung. Manchmal muss das Implantat nach der Einheilung mit einem kleinen Eingriff freigelegt werden.
  5. Zahnersatz. Die Krone, Brücke oder Prothese fertigt Ihre Zahnarztpraxis. Dort bleibt der Zahnersatz auch in der Betreuung.

Nach dem Eingriff können Wange oder Lippe vorübergehend anschwellen. Schmerzen sind meist gering und mit üblichen Schmerzmitteln gut zu behandeln.

Was Sie selbst beitragen

Entscheidenden Einfluss auf den Erfolg hat Ihre Mundhygiene. Implantate brauchen dieselbe Pflege wie eigene Zähne, dazu regelmäßige Kontrollen. Rauchen verzögert die Heilung und erhöht das Risiko, ein Implantat zu verlieren. Reduzieren Sie es rund um den Eingriff so weit wie möglich.

3D-Planung

Aus der DVT-Aufnahme entsteht ein dreidimensionales Bild von Kiefer und Zähnen. Daran positionieren wir virtuelle Implantate, legen Länge und Durchmesser fest und prüfen, ob der Knochen um das Implantat ausreicht und die Abstände zu Nerven, Zahnwurzeln und Kieferhöhle eingehalten sind. Die Planung wird über eine Schablone auf den Kiefer übertragen. Das Risiko, Nerven, Nachbarzähne oder die Kieferhöhle zu verletzen, wird dadurch deutlich kleiner. Mehr zum DVT

Knochenaufbau

Reicht der Kieferknochen für ein Implantat nicht aus, etwa nach Parodontitis oder weil Zähne schon lange fehlen, bauen wir ihn auf. Je nach Region und Ausmaß des Knochenrückgangs richten sich Art und Menge des benötigten Knochens.

Es gibt eigenen Knochen, Ersatzmaterial und Membranen. Eigener Knochen wird an anderer Stelle der Mundhöhle oder am Beckenkamm entnommen und dort angelagert, wo er fehlt. Wir verwenden nur Materialien, die für den Kiefer zugelassen und langjährig erprobt sind. Ergänzend kann ein Konzentrat aus Ihrem eigenen Blut (PRF) die Heilung der Schleimhaut über dem Aufbau unterstützen, mehr dazu unter Eigenblutbehandlung. In seltenen Fällen kann eigener Knochen über eine Spindel schrittweise vermehrt werden (Distraktion).

Art und Umfang des Aufbaus planen wir am DVT.

Kosten

Implantate sind eine Privatleistung. Vor der Behandlung erhalten Sie von uns einen schriftlichen Kostenvoranschlag für den chirurgischen Teil. Den Heil- und Kostenplan für den Zahnersatz erstellt Ihre Zahnarztpraxis. Gesetzlich Versicherte reichen ihn vor Behandlungsbeginn bei ihrer Krankenkasse ein, die dann den Festzuschuss zum Zahnersatz festlegt. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif. Fragen zur Erstattung klären Sie am besten vor dem Eingriff mit Ihrer Versicherung.

Fragen oder Terminwunsch?

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern persönlich.

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